Beim Vernetzungstreffen der Projekte der Zukunftsregion Südniedersachsen kamen am 17. April 2026 Teilnehmende aus 17 Projekten zusammen, die sich teils bereits in der Förderung, teils noch in der Beantragung befinden. Veranstaltungsort war das zufall.lab in Göttingen. Eingeladen hatte das Regionalmanagement (REM) der Zukunftsregion Südniedersachsen. Ziel der Veranstaltung war es, den persönlichen Austausch zwischen den Projekten zu fördern, Synergien sichtbar zu machen und Impulse für die weitere Umsetzung des Zukunftskonzepts der Region zu gewinnen.
Sowohl in den Projekten als auch im REM entstand der Wunsch nach einer Gelegenheit zum Kennenlernen und zur Vernetzung. Denn: Die Projekte sind in unterschiedlichen Themen- und Handlungsfeldern verortet und setzen jeweils eigene Schwerpunkte. Zugleich adressieren einige von ihnen ähnliche Zielgruppen und knüpfen an zentrale Zukunftsthemen der Region an – etwa Fachkräftesicherung, gesellschaftliche Teilhabe, regionale Innovationskraft, Bildungszugänge, regionale Mobilität oder die Attraktivität des Lebens- und Arbeitsstandorts Südniedersachsen.
Projekte im Kurzformat vorgestellt
Zum Auftakt präsentierten sich die teilnehmenden Projekte in kompakten Kurzvorstellungen mit jeweils drei Folien und automatischem Folienwechsel nach 30 Sekunden. Das Format stellte dabei bewusst die wesentlichen Inhalte in den Mittelpunkt: Wer steht hinter dem Projekt? Was wird umgesetzt? Und für wen wirkt das Vorhaben konkret im Alltag? Auf diese Weise entstand in kurzer Zeit ein vielfältiger Überblick über die aktuelle Projektlandschaft der Zukunftsregion.
Deutlich wurde dabei die große Bandbreite der Themen: von Gründungsförderung, Wasserstoffwirtschaft und beruflicher Orientierung über Demokratiearbeit, MINT-Bildung und Inklusion bis hin zu nachhaltiger Mobilität, Resilienzförderung und Klimabildung.
Austauschphase mit konkretem Mehrwert
Im Mittelpunkt des weiteren Programms stand der direkte Austausch zwischen den Projekten. In der regionalen Tauschbörse „Ich biete / ich suche“ konnten die Teilnehmenden konkrete Unterstützungsbedarfe, Erfahrungen und Angebote einbringen. Gesucht wurden beispielsweise Kontakte, Best-Practice-Beispiele, Kooperationspartner oder Feedback zu Methoden und Formaten. Gleichzeitig boten Projekte eigenes Wissen, Zugänge zu Zielgruppen, Netzwerke, Praxiserfahrungen oder konzeptionelle Ansätze an.
Gerade dieser Austausch ist für die Zukunftsregion von besonderer Bedeutung: Viele Herausforderungen lassen sich wirksamer gemeinsam als einzeln bearbeiten. Durch frühzeitige Kooperationen können Ressourcen gebündelt, Doppelstrukturen vermieden und erfolgreiche Ansätze schneller in andere Teilräume übertragen werden.
Ergänzend bestand die Möglichkeit, Rückmeldungen an das REM-Team der Geschäftsstelle der Zukunftsregion in der SüdniedersachsenStiftung zu geben. Diskutiert wurde unter anderem, was sich bewährt hat, welche Unterstützungsangebote künftig hilfreich wären und welche Themen in den kommenden Jahren stärker in den Blick genommen werden sollten.
Perspektivwechsel in der Zielgruppenarbeit
Ein weiterer Programmpunkt war ein Impuls von Claudia Weitemeyer, geschäftsführende Vorstandsvorsitzen der SüdniedersachsenStiftung, zur Frage, wie Projekte ihre Wirkung verständlich und greifbar vermitteln können. Im Mittelpunkt stand der Perspektivwechsel weg von abstrakter Projektlogik hin zu konkreten Menschen und ihren Lebenssituationen. Anschließend arbeiteten die Teilnehmenden an eigenen Beispielen und entwickelten anhand des Impulses neue Zugänge für ihre Kommunikations- und Projektarbeit.
Vernetzung als Baustein regionaler Entwicklung
Das Treffen zeigte, wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit der Projekte liegt. Die Zukunftsregion Südniedersachsen lebt nicht nur von einzelnen Fördervorhaben, sondern auch vom Austausch der Menschen, die diese Projekte mit Engagement umsetzen. Das Team des REM wird die gewonnenen Impulse in die weitere Arbeit einfließen lassen.
Wer mehr über die Projekte und bisherigen Entwicklungen erfahren möchte, findet weitere Informationen im aktuellen Zwischenbericht der Zukunftsregion Südniedersachsen unter www.zukunftsregion-suedniedersachsen.de/zwischenbericht/.


