Wir sind

Sie möchten die Region Südniedersachsen voranbringen, wissen aber nicht, wie Sie starten sollen? Wir, die Gremien und das Regionalmanagement der Zukunftsregion Südniedersachsen unterstützen Sie gern und stellen uns hier vor!
Wenn Sie auf die untenstehenden Überschriften klicken, finden Sie jeweils eine Erläuterung zum Regionalmanagement, zu den Gremien und zur Zukunftsregion Südniedersachsen.

Zukunftsregion Südniedersachsen

Die Landkreise Göttingen, Northeim, Goslar und Holzminden sowie die Stadt Göttingen bilden die Zukunftsregion Südniedersachsen (ZRS). Der Landkreis Göttingen fungiert dabei als Lead Partner. Durch die Kooperation in der Zukunftsregion sollen Synergien bei der Bewältigung kommunaler Herausforderungen besser genutzt werden. Gemeinsam wird so den negativen Effekten des demografischen Wandels, der Strukturschwäche und der großen räumlichen Distanz zu dynamischen Wachstumszentren, begegnet. Darüber hinaus sollen gleichwertige Lebensverhältnisse, die Daseinsvorsorge und die gesellschaftliche Teilhabe in der Region gesichert und entwickelt werden. Dabei ist die Steigerung der Standortattraktivität und die Nutzung vorhandener Potenziale von besonderer Bedeutung.

Mit dem Instrument der Zukunftsregionen bekommen alle Landkreise und kreisfreien Städte sowie ggf. weitere Partnerinnen und Partner das Angebot, konkrete spezifische Herausforderungen vor Ort mit regionalen Akteurinnen und Akteuren sowie Wirtschafts- und Sozialpartner:innen gemeinsam zu begegnen. Landkreisübergreifend werden Projekte mit regional wirksamen Entwicklungs- und Wachstumsimpulsen im jeweiligen Raum entwickelt.

Regionalmanagement der Zukunftsregion Südniedersachsen

Die Stärkung der regionalen Zusammenarbeit erfolgt durch die erfolgreiche Entwicklung gemeinsamer Projekte. Aus diesem Grund ist ein Regionalmanagement eingerichtet worden, das als Anlaufstelle für Projektpartner:innen in den Zukunftsregionen die Projektentwicklungskapazitäten dauerhaft stärkt und für die erfolgreiche und nachhaltige Umsetzung des Zukunftskonzepts zuständig ist. 

Zu den Kernaufgaben des Regionalmanagements gehören die Anbahnung, Initiierung und Entwicklung von konkreten Projekten und Projektanträgen der Zukunftsregionen unter Einbezug der EU-Querschnittsziele. In Funktion einer „regionalen Entwicklungsagentur“ nimmt das Regionalmanagement alle Fördermöglichkeiten zur Umsetzung des Zukunftskonzeptes in den Blick, so dass mögliche Synergien mit anderen Programmen und Mittelgebenden gehoben werden können. Neben der Realisierung regional bedeutsamer Projekte organisiert das Regionalmanagement die regionale Zusammenarbeit in der gemeinsamen Steuerungsgruppe. Auf diese Weise wird auch die Zusammenarbeit der regionalen Akteurinnen und Akteure verbessert und die Selbststeuerungsfähigkeit der Region nachhaltig gestärkt. Weitere Aufgaben des Regionalmanagements liegen in der regionsweiten Erfassung von Projektideen durch partizipative Formate, das Zusammenbringen von Projektideenträger:innen und -partner:innen sowie die Begleitung bei der Projektentwicklung. 

Regionalmanagement v. l. n. r. Stefanie Pinkert, Andrea Hummelsiep, Rico Krieger

Hier finden Sie uns!

Gremien der Zukunftsregion Südniedersachsen

Durch die Einrichtung einer Steuerungsgruppe, eines Regionalmanagements sowie zusätzlich eines Beirats und einer interkommunalen Arbeitsgruppe festigt Südniedersachsen die kreisübergreifende Zusammenarbeit. 

Mit dem Beirat und der interkommunalen Arbeitsgruppe werden die regionalen Wirtschafts- und Sozialpartner:innen verstärkt eingebunden. Sie tragen in besonderem Maße dazu bei, zum einen die innerregionale Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Netzwerken, Clustern, Kammern und zivilgesellschaftlichen Vertreter:innen und zum anderen zwischen der SüdniedersachenStiftung als regionaler Agentur und den Kommunalverwaltungen zu stärken und zu festigen. 

Die Steuerungsgruppe übernimmt die strategische Steuerung der ZRS sowie die Prüfung und Entscheidung der Förderwürdigkeit von Projektanträgen. Sie trifft sich quartalsweise. Die Aufgaben der Steuerungsgruppen umfassen: 

  • Auswahl von Projekten zur Förderung im Rahmen der ZRS
  • Entscheidungen zu Projekten und der Beantragung von Mitteln, Prüfung der Förderwürdigkeit von Projektvorhaben
  • Steuerung des Regionalmanagements
  • Prüfung der Einhaltung des Zukunftskonzeptes durch Monitoring bzw. Evaluierung des Konzepts und seiner Umsetzungsstrukturen sowie die 
  • Änderung der Zusammensetzung des Beirats. 

Folgende Institutionen bzw. Akteur:innen werden als ständige stimmberechtigte Mitglieder in die Steuerungsgruppe berufen: Fünf Hauptverwaltungsbeamt:innen der Landkreise Göttingen, Northeim, Goslar und Holzminden sowie der Stadt Göttingen; vier Bürgermeister:innen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden Südniedersachsens; die beiden Landesbeauftragten aus dem Amt für regionale Landesentwicklung  (ArL) Braunschweig und dem ArL Leine-Weser; drei Vertreter:innen der Wirtschafts- und drei Vertreter:innen der Sozialpartner:innen (inklusive der Agentur für Arbeit Göttingen als Behörde) sowie drei Vertreter:innen, die zivilgesellschaftliche Themen abbilden (Umwelt, Bildung, Inklusion und soziale Problemlagen). Zudem sollen die Leitung der Stabsstelle Südniedersachsen, der geschäftsführende Vorstand der SüdniedersachsenStiftung und die Leitung des Regionalmanagements als beratende Mitglieder berufen werden. Die Mitgliedschaft in der Steuerungsgruppe ist an die jeweilige Funktion geknüpft.

Die Steuerungsgruppe in der konstituierenden Sitzung am 27.02.2023


NSGB Kreisverband Northeim
– Bürgermeister Uwe Ahrens | NSGB Kreisverband Holzminden – Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Anders | Stadt Göttingen – Oberbürgermeisterin Petra Broistedt | NSGB Kreisverband Göttingen – Bürgermeister Tobias Dannenberg | NSGB Kreisverband Goslar – Bürgermeisterin Petra Emmerich- Kopatsch | Zukunftszentrum Holzminden-Höxter & Professur für Sozialpolitik und soziale Problemlagen Erwachsener (HAWK Holzminden) – Prof. Dr. Alexandra Engel | IHK Hannover – Geschäftsstelle Göttingen – Christian Grascha | Harz-Weser-Werke gGmbH – Ditmar Hartmann| Landkreis Northeim – Landrätin Astrid Klinkert-Kittel | Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen – Simon Kreipe | Weserpulsar e.V.– Carl-Otto Künnecke | Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser – Landesbeauftragte Frauke Patzke | Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege – Petra Reußner | Landkreis Göttingen – Landrat Marcel Riethig| Landkreis Goslar – Landrat Dr. Alexander Saipa | Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen eG (BIGS) – Tobias Schläger  SüdniedersachsenStiftung – Dr. Tim Schneider | Landkreis Holzminden – Landrat Michael Schünemann | Agentur für Arbeit Göttingen – Klaudia Silbermann | Stabsstelle Südniedersachsen – Randy Thomsen | Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig – Landesbeauftragte Dr. Ulrike Witt | Zweckverband Naturpark Solling-Vogler – Claudia Wolff
 
 

Die IAG stellt das Bindeglied zwischen dem Regionalmanagement und der kommunalen Verwaltung bzw. Politik dar und trifft sich mehrmals im Jahr. Sie hat folgende Aufgaben: 

  • Strukturierte interkommunale Kooperation und Informationsfluss
  • monatlicher Austausch über Fördermittelkulisse und Entwicklungsthemen
  • Besprechung und Vorbereitung von Antragsprozessen/ Prozessbegleitung 
  • Besprechung aktuell laufender Projekte und Unterstützungsmöglichkeiten.

Die Arbeitsgruppe besteht aus zehn Personen mit jeweils einer Person aus der Verwaltung und einer Person aus der kommunalen Wirtschaftsförderung je Gebietskörperschaft. Sie soll vor allem die Beschlüsse zur kommunalen Kofinanzierung von Fördervorhaben in der ZRS vorbereiten und effektiv gestalten, bei gleichzeitig besserer Möglichkeit zur politischen Partizipation auf Basis einer transparenten und frühzeitigen Information

Die Mitglieder der IAG 

Landkreis Göttingen – Gudrun Feuerstein, Dr. Hartmut Berndt | WRG Wirtschaftsförderung Region Göttingen GmbH – Marc Diederich, Karin Friese | Landkreis Northeim – Thomas Keufner, Holger Mißling | Landkreis Northeim – Martina Rode, Anette Muhs | Landkreis Holzminden – Dr. Jutta Klüber-Süßle, Nicole Christoph, Melanie Hannachi | WiReGo – Wirtschaftsförderung Region Goslar GmbH & Co. KG – Dr. Jörg Aßmann| Landkreis Goslar – Phuong Dang-Böttcher | Stadt Göttingen – Ekaterina Ershova, Dagmar Bankamp | GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH – Jens Düwell, Andreas Redeker 
 
 

Der Beirat begleitet die Arbeit der operativen und der strategischen Steuerung u.a. durch die Einbindung von Wirtschafts- und Sozialpartner:innen. Er trifft sich halbjährlich und hat folgende Aufgaben: 

  • Funktion als regionaler Multiplikator
  • Impulsgeber und Unterstützender für Projektideen und Feedbackgeber zu laufenden Projekten
  • Diskussion der strategischen Regionalentwicklung und 
  • Mitarbeit in Ad-hoc Projektgruppen.

Die Zusammensetzung soll eine möglichst breite Abdeckung von WiSo-Partner:innen erreichen und wurde im Rahmen mehrerer Workshops mit regionalen Akteur:innen erarbeitet. Die maximale Größe wurde zur besseren Arbeitsfähigkeit auf maximal 30 Institutionen beschränkt. Für den Beirat wurden regionale Hochschulen, Forschungszentren, Netzwerke/ Cluster, Kammern, Behörden, WiSo-Partner:innen, Vertretungen der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten sowie Vertreter:innen aus der kommunalen Politik bestimmt.

                                                              Der Beirat der Zukunftsregion Südniedersachsen in der konstituierenden Sitzung am 23.06.2023 
                                                                        (Auf dem Foto sind nicht alle Institutionen mit einer Vertretungsperson anwesend) 

Mitglieder im Beirat; Stand Juli 2023: Agentur für Arbeit Göttingen | Behindertenbeirat Landkreis Goslar | Berufsbildende Schulen Einbeck Caritasverband Südniedersachsen e.V. | Energieagentur, Alternativ: Klimaschutzbeirat Georg-August-Universität Göttingen | Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen | Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen | Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) | Industrie- und Handelskammer Hannover | Jobcenter Northeim | Landvolk Niedersachsen | Life Science Valley | MEKOM Regionalmanagement Osterode am Harz e.V. | Netzwerk für Pflegeausbildung, Holzminden | Private Hochschule Göttingen (PFH) | Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen | Technische Universität Clausthal | Vertretung der Gleichstellungsbeauftragten in Südniedersachsen | Kommunalpolitik der Stadt Göttingen | Kommunalpolitik des Landkreises Goslar | Kommunalpolitik des Landkreises Göttingen | Kommunalpolitik des Landkreises Holzminden | Kommunalpolitik des Landkreises Northeim | Weserpulsar e.V., Wirtschaftskreis Holzminden | Wirtschaftsförderung Region Goslar GmbH & Co.KG (WiReGo) | ZZHH Zukunftszentrum Holzminden-Höxter
 
 

Zukunftsregionen in Niedersachsen

Zentrale Anliegen des Niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und regionale Entwicklung sind der Erhalt und die Sicherstellung attraktiver Lebensverhältnisse in allen Landesteilen Niedersachsens. Nur attraktive Regionen bieten die Grundlage für die Entwicklung und Stärkung eines zukunftsfähigen Niedersachsens. Das Förderinstrument Zukunftsregionen in Niedersachsen“ soll mittelfristig zu belastbaren Formen der regionalen Zusammenarbeit in den entsprechenden Räumen führen und damit die regionale Wettbewerbsposition stärken. Die Zukunftsregionen sollen dazu beitragen, konkrete regional spezifische Herausforderungen gemeinsam mit Wirtschafts- und Sozialpartner:innen zu bewältigen und Chancen zu nutzen. Durch eine gezielte themenbezogene Zusammenarbeit von Landkreisen/kreisfreien Städten über bestehende Verwaltungsgrenzen hinaus sollen regionale Projekte entwickelt werden, die zu wirksamen Entwicklungs- und Wachstumsimpulsen in den betroffenen Räumen führen. Dabei sind auch weitere für die Handlungsfelder relevante Akteur:innen zu beteiligen. Die Umsetzung der Zukunftsregionen wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Die Zukunftsregionen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der europäischen Ziele für Wachstum und Beschäftigung sowie eines bürgernahen Europas. Wichtige Grundpfeiler dabei sind Bürger- und Akteursnähe, regionale Identität und die aktive Mitgestaltung des eigenen Lebensumfeldes auf Grundlage integrierter Zukunftskonzepte.

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